Die Entstehung der Diamanten

Rohdiamanten
Diamanten werden in der Natur durch sehr hohe Temperaturen und starken Druck im Erdmantel, in einer Tiefe von ca. 150 km, gebildet. Die Muttergesteine des Diamanten sind Erdmantelgesteine, welche bei vulkanischen Eruptionen aus dem Erdmantel an die Erdoberfläche geschleudert werden. Die Geschwindigkeit mit der dies geschieht wird auf wenige Stunden geschätzt, so dass aufgrund dessen keine Umwandlung der Gesteinsbrocken in Graphit geschieht. Insbesondere die besten und einschlussärmsten Diamanten überstehen diesen Transport unbeschädigt.
Eine weitere Entstehungsvariante von Diamanten, insbesondere von sogenannten Mikrodiamanten, ist die Entstehung bei Meteoriteneinschlägen. Die dabei resultierenden hohen Temperaturen und der hohe Druck verwandeln den natürlich vorkommenden Kohlenstoff in der Erde in kleine Diamantkristalle.
Heutzutage befinden sich die größten Diamantvorkommen in Russland, Afrika, insbesondere in Südafrika, Namibia, Angola, Botswana, der Demokratischen Republik Kongo und Sierra Leone, in Australien und Kanada. Diamanten wurden bisher aber auf allen Kontinenten der Erde gefunden.